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Neu bei den Pfadfindern? Vor allem für Eltern stellen sich da tausend Fragen. Wir möchten versuchen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen…

Was braucht man direkt für Sohn oder Tochter, die neu bei den Pfadfindern sind?

Zunächst einmal wird sich Ihre Tochter oder Ihr Sohn sicherlich einmal bei den Gruppenstunden oder Heimabenden erst einmal umschauen und feststellen, ob es Spaß macht. Bis sich das Kind entschieden hat, sollte man noch nichts an Bekleidung oder Ausrüstung kaufen.

Sobald sich das Kind sicher ist und bei den Pfadfindern bleiben will, geht es los:

An erster Stelle steht das Pfadfinderhemd, Fahrtenhemd oder auch Kluft genannt. Dieses unterscheidet sich von Pfadfinderbund zu Pfadfinderbund. Die häufigsten Farben sind ein dunkles blau oder beige/khaki. Aber auch silbergrau oder waldgrün kommen oft vor.

Auf das Hemd werden verschiedene Abzeichen genäht: Bundesabzeichen vom jeweiligen Pfadfinderbund, Stammesabzeichen des jeweiligen Pfadfinderstammes; die Lilie als Zeichen der Pfadfinderbewegung. Auch diese unterscheidet sich in den einzelnen Verbänden oder Pfadfinderbünden. Die Wölflinge im Alter von 7 bis 11 Jahren tragen meist den Wolfskopf als Abzeichen. Und zuletzt wird meist noch das Deutschland- oder Europaband aufgenäht. Das sind die wichtigsten Abzeichen. Wo sie aufgenäht werden muss in den Pfadfinderstämmen erfragt werden. Wir bieten nur die Abzeichen des Deutschen Pfadfinderbundes Mosaik und des Deutschen Pfadfinderverbandes an. Bitte beim Gruppenführer fragen, ob das die richtigen Abzeichen sind.

Über dem Fahrtenhemd können verschiedene Sachen getragen werden, meist abhängig von der Jahreszeit:

Im Sommer tragen viele Stämme die Takelbluse oder Sommerjuja, machen nennen sie auch Fischerhemd. Bei uns gibt es sie in den Farben dunkelblau, weiß oder schwarz. Für welche man sich entscheidet ist Geschmackssache.

In den kälteren Jahreszeiten kommen Jujas oder Troyer zum Einsatz.

Juja ist die Abkürzung für Jungenschaftsjacke und es gibt sie aus Kohtenstoff (dem Stoff, aus dem unsere schwarzen Zelte hergestellt werden) oder aus Wolltuch. Welche man wählt ist auch hier Geschmackssache, jedoch hält die Wolltuch-Juja oder auch Winterjuja sicherlich wärmer. Ein Pullover sollte im Winter dennoch darunter getragen werden.

Kann man die waschen? Kann man sicherlich mit Feinwaschmittel und niedriger Temperatur, wir empfehlen aber, sie nur auszubürsten und auszulüften.

Wasserdicht sind beide Modelle nicht, von daher sollte ein Regenschutz immer dabei sein.

Viele Stämme tragen Troyer. Bekannt aus der Seefahrt gibt es sie in verschiedenen Farben und Materialien. Wir bieten solche aus 100% Schurwolle oder aus einem Mischgewebe 70% Schurwolle + 30% Polyacryl in den Farben dunkelblau oder schwarz an. Ferner auch als Strickjacken mit durchgehendem Reißverschluß vorne.

Eine Hose kann jeder in den meisten Stämmen selbst wählen, manche tragen kurze Lederhosen oder bestimmte Röcke.

 

Wenn die erste Fahrt oder das erste Lager ansteht

Dann stehen weitere Ausrüstungsgegenstände auf der Liste.

Ein Poncho ist sehr wichtig, weil unsere Zelte (zumindest Kohte und Jurte) keinen Boden haben. Auf den Poncho kann man die Isomatte plus Schlafsack legen und bleibt trocken. Außerdem kann der Poncho auch vor einem Regenguss beim Wandern schützen. Wir bieten einen gebrauchten und stabilen Poncho der Bundeswehr gebraucht an oder einen leichteren und nicht so widerstandsfähigen neuen Poncho an. Für welchen man sich entscheidet ist Geschmacks- und Gewichtssache.

Die Isomatte schützt vor Unebenheiten und Steinen auf dem Boden und vor der Kälte von unten.

Der Schlafsack sollte bei allen Temperaturen warm halten. Von daher stellt sich die Frage, zu welcher Jahreszeit es in welche Region geht. Wir verkaufen nur Schlafsäcke mit Kunststofffasern und keine mit Daunenfüllung. Vorteile der Kunststofffasern: Auch wenn sie feucht werden halten sie noch warm und sie trocknen schneller. Daunen wären bei gleicher Wärmeleistung leichter, dürfen aber nicht feucht werden und Ihre Herstellung ist fragwürdig.

Der Rucksack ist ebenfalls sehr wichtig. Pfadfinder transportieren darin alles, von der Bekleidung über einen Teil des Zeltes, Ausrüstung und Verpflegung. Wichtig ist, dass er gut sitzt und einen stabilen Bauchgurt hat, denn dieser übernimmt einen Teil des Gewichtes. Die Hälfte des Gewichtes tragen dann die Hüften, die andere Hälfte die Schultern.

Zum Essen und Trinken gehören zunächst ein Kochgeschirr (oft wird jenes olivgrüne der Bundeswehr gewählt). Nachteil bei diesem Modell: Es besteht aus Aluminium und dieses Material ist umstritten. Es gibt aber auch ein US-Modell aus Edelstahl. In beiden wird auch über dem offenen Lagerfeuer gekocht.

Ein Becher aus Edelstahl oder Kunststoff ist wichtig, kann aber von zu Hause mitgenommen werden.

Das gleiche gilt für Besteck, wobei dies oft verloren geht und daher ein günstiges sicherlich sinnvoller ist.

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Bestseller

01. Bundesabzeichen DPB-Mosaik

1,00 EUR
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

02. Europaband

0,50 EUR
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

03. Halstuch dreieckig orange, blau oder rot

4,50 EUR
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

04. Fahrtenhemd beige mit abnehmbaren Schulterklappen

24,00 EUR
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05. Lilie als Abzeichen

1,00 EUR
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Kundengruppe: Gast